Tankzug mit 22 000 Litern Alkohol verunglückt

Kurz vor seinem Ziel verursachte ein aus Frankreich kommender Tanklastzug am 27. Februar 1996 auf der B64, Höhe Bad Driburg, einen schweren Unfall. Gegen 6.30 Uhr prallte das mit 22 000 Litern Alkohol beladene Fahrzeug mit einen entgegenkommenden Opel zusammen, nachdem er auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten war. Die beiden Fahrer wurden nur leicht verletzt. Als Schwierigkeit stellte sich der hochexplosive Äthylalkohol heraus. Dies lief durch den Unfall zum Teil aus. Neben der Löschgruppe Herste und des Löschzuges Bad Driburg waren auch Spezialisten aus Steinheim im Einsatz. Eine akute Explosionsgefahr konnte jedoch nicht festgestellt werden. Aufgrund der Bergungsarbeiten mittels zweier Spezialfahrzeuge zum Abpumpen der Restflüssigkeit und zweier Schwerlastkräne war die Bundesstaße 64 bei Bad Diburg bis in den Nachmittag gesperrt. Der Schaden belief sich nach Schätzungen auf ca. 160 000 DM.

 


Hochwasser im Oktober 1998

28. Oktober 1998 
"Jahrhunderthochwasser" in Herste. Das gesamte Unterdorf war überschwemmt. Es waren 9 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz, ca. 25 Keller und teilweise Wohnungen waren unter Wasser. Hochwasserschwerpunkt war eindeutig die Aa, rings um das Haus "Dichtl" (früher Koch) stand das Wasser 1 m hoch. Mit Pumpen wurden die Wassermassen am Ortsausgang in die Bäche hineingeleitet. Der gesamte Ortskern stand unter Wasser.

 



Großbrand einer Herster Speditionsfirma

Bad Driburg-Herste, Dienstag, 02.04.2002

Gegen 12.05 Uhr bemerkten Mitarbeiter der Spedition Arens im Industriegebiet Herste Feuer in der Großraumlager- und Verpackungshalle. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. Bereits vom Gerätehaus Herste sah man die meterhohe schwarze Rauchsäule, sodass sofort Vollalarm gegeben werden musste. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle schon im Vollbrand. Neben der Löschgruppe Herste waren die gesamten Löschgruppen der Großgemeinde Bad Driburg, der Löschzug Bad Driburg, der Löschzug Brakel,  die Löschgruppen der Stadt Brakel (LG Istrup, LG Schmechten, LG Gehrden, LG Riesel, LG Rheder), die Werksfeuerwehr Walther Glas, die Drehleitern aus Höxter und Buke, Gerätewagen Meßtechnik aus Steinheim und die SEG des DRK Bad Driburg im Einsatz.
Zeitweise wurde der Brand mit 4 Wenderohren, 10 B-Rohren und 2 C-Rohren bekämpft. Jedoch musste man auf einen Innenangriff in der Lagerhalle, wo auf ca. 8000 m2 Fläche ca. 18 000 Paletten mit Hochglanzkartonage gelagert wurde, verzichtet werden, da die Hitze zu groß war. Glücklicherweise war kein Mitarbeiter mehr in der Halle. 3 von den ca. 200 eingesetzten Einsatzkräften wurden während der Löscharbeiten leicht verletzt, konnten nach kurzer Behandlung aber wieder die Tätigkeit aufnehmen. 
Nachdem der größte Teil der Einsatzkräfte abgerückt war, nahm die Löschgruppe Herste am späten Abend mit 15 Feuerwehrleuten die Brandwache auf, wobei weiterhin mit Wenderohren der Brand bekämpft wurde. Am nächsten Morgen wurden die Löscharbeiten mit Unterstützung des Löschzuges Bad Driburg wieder verstärkt.
Zur Zeit lodern noch einzelne kleinere Feuer in der Lagerhalle, die wegen akuter Einsturzgefahr weiträumig abgesichert wurde. Während der gesamten Löscharbeiten wurden keine schädlichen Immissionen festgestellt.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro.

   
   

 

Termine

Dienstabend: Brandverläufe
27.10.2017 19:30 Uhr
Löschgruppe Herste
Kameradschaftsabend
10.11.2017 19:30 Uhr
Löschgruppe Herste

Letzter Einsatz

Einsatzfoto BMA Firma Glaskoch ...
06.10.2017 um 19:19 Uhr Brandmeldeanlage Glaskoch Hersteweiterlesen
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 18/10/2017 - 23:43 Uhr